Eine App für die PV-Anlage. Eine für die Wallbox. Eine für die Heizung, eine für die Kameras, eine für die Rollläden — und keine redet mit der anderen. So sieht „Smart Home“ in vielen Hamburger Häusern aus: fünf Inseln, fünf Passwörter, null Zusammenspiel. Es geht anders — mit einer offenen Zentrale, die alles zusammenführt: Home Assistant.
Was Home Assistant ist — und was es nicht ist
Home Assistant ist eine Open-Source-Plattform, die auf einem kleinen Server bei Ihnen zu Hause läuft. Lokal, ohne Cloud-Zwang, ohne Abo. Ihre Daten bleiben im Haus, das System funktioniert auch, wenn das Internet ausfällt, und es gehört Ihnen — kein Hersteller kann es abschalten oder kostenpflichtig machen. Mit tausenden Integrationen ist es heute die flexibelste Zentrale am Markt. Was es nicht ist: ein Bastelprojekt für den Feierabend. Damit es zuverlässig läuft, braucht es eine saubere Elektroinstallation darunter und eine durchdachte Einrichtung.
Ein Dashboard für alles, was in Ihrem Haus Strom führt
In unseren Projekten verbindet Home Assistant, was sonst nebeneinander läuft: die KNX-Anlage in der Villa, die Loxone-Steuerung im Neubau, Shelly-Module in der nachgerüsteten Altbau-Wohnung, dazu Wechselrichter und Speicher der PV-Anlage, die Wärmepumpe, die Wallbox, Kameras und Türkommunikation. Auf einem Dashboard sehen Sie, was das Dach liefert, was das Haus verbraucht und was das Auto lädt — auf dem Tablet an der Wand, dem Handy unterwegs, ohne zehn Apps.
Energie steuern, nicht nur anzeigen
Der eigentliche Gewinn liegt in der Automatisierung: Scheint die Sonne, lädt zuerst der Speicher, dann das Auto; die Wärmepumpe zieht ihre Warmwasser-Ladung in die Mittagsstunden vor; fällt der Überschuss weg, fährt alles sauber zurück. Zusammen mit EEBUS-fähigen Geräten und der Steuerung nach §14a EnWG wird aus der PV-Anlage ein System, das rechnet — statt Einspeisung zum Niedrigtarif nutzen Sie Ihren Strom selbst, automatisch.
Warum die Einrichtung zum Fachbetrieb gehört
Home Assistant ist so gut wie die Anlage darunter. Ein Funkmodul in einer überlasteten Dose bleibt ein Risiko, egal wie schön das Dashboard aussieht. Deshalb beginnt bei uns jede Integration mit der Elektrik: Stromkreise geprüft, Module fachgerecht nach VDE gesetzt, Netzwerk stabil aufgebaut — erst dann kommt die Software. Als KNX-zertifizierter Partner und Loxone Silver Partner binden wir auch die „großen“ Systeme sauber an, statt sie zu umgehen.
So machen wir es
Wir installieren den Server lokal bei Ihnen, integrieren Ihre Gewerke Schritt für Schritt, richten Dashboards und Automatisierungen ein und dokumentieren das System vollständig. Zur Übergabe gehört eine Einweisung — und danach bleiben wir erreichbar, für Updates, Erweiterungen und den Fall, dass ein neues Gerät ins Haus kommt. Ein System, ein Ansprechpartner, keine Insellösungen.
Sie möchten Ihr Zuhause auf ein Dashboard bringen — vom Altbau mit Shelly bis zur KNX-Villa? Auf unserer Smart-Home-Seite finden Sie unsere Systeme und Zertifikate. Vor-Ort-Beratung anfragen →